Der Altbau

Die Krümelgruppe

Erzieherinnen: Heike Theophil, Stefanie Reinhard-Kukaj

Hallo ihr lieben Leute!

Wir sind 23 kleine und große Krümel und darum werden wir auch Krümelgruppe genannt.

Unsere „ Ober“- Krümel sind die Steffi und die Heike. Eigentlich heißen sie richtig Stefanie Reinhard- Kukaj und Heike Theophil, aber das ist uns Kindern natürlich viel zu lang. Beide sind ausgebildete Erzieherinnen.

Bei uns ist immer etwas los. Wir gehen sehr gerne und möglichst oft in den Wald. Wir haben sogar einige "Geheimplätze" wo wir klettern, Höhlen bauen und so manche Abenteuer erleben dürfen!

Geschichten begleiten unseren Krümel-Alltag; immer wieder hören wir spannende Literatur, die uns in wunderbare, phantastische Welten entführt.

Schon vom Morgenkreis an wird bei uns viel gesungen - die Gitarre von Steffi sorgt dafür, dass wir fröhlich in den Tag starten können!

Ihr merkt, wir haben jede Menge Spaß miteinander. Vielleicht habt Ihr Lust bei uns mal reinzuschnuppern - wir würden uns freuen!

Die Krümelgruppe im Jahr 2021/2022

Ostern 2022

Fasching 2022

Adventszeit 2021

Martinsfeier 2021

Krümel - Ostern | 2022

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Ostern bei den Krümeln

Der ASCHERMITTWOCH hat bei uns KRÜMELN sehr eindrucksvoll eine neue Zeit eingeläutet - wir haben die Luftschlangen verbrannt und mit der daraus entstandenen Asche ein Plakat gestaltet: GOTT SEGNE UND BEHÜTE DICH!

40 Tage lagen nun vor uns, eine Zeit, in der ja eigentlich der Verzicht für viele Menschen im Vordergrund steht – die Fastenzeit, eine Vorbereitung auf das Osterfest. Wir Krümel haben uns allerdings vorgenommen nicht zu verzichten – nein, wir wollen erfahren, erleben, erspüren: wer war dieser Jesus, was hat ihn ausgemacht? Und so sind wir auf Spurensuche gegangen, haben noch einmal Rückblick gehalten - uns erinnert an Weihnachten, die Flucht nach Ägypten und wie Jesus dann irgendwann wieder mit Maria und Joseph in seiner Heimat Nazareth leben durfte. teuer und grüßen alle Leser recht herzlich!

Na ja, von da an ging es ganz schön rund bei den Krümeln! Spannende, wundersame und ganz schön aufregende Geschichten wurden gehört, erlebt, besungen und kreativ verarbeitet. „Der 12-jährige Jesus im Tempel“; „Die Hochzeit zu Kana“; „Der barmherzige Samariter“; „Der Sturm auf dem See“. Es war phantastisch, wie aufmerksam, neugierig und vor allen Dingen wie einfühlsam die Krümel diese Erzählungen aufgenommen und regelrecht miterlebt haben! Die Kinder waren oft so stark von diesem Jesus beeindruckt, dass sie ihren Eltern auf sehr lebhafte Weise zu Hause davon erzählten: „So kannte ich diese Geschichte ja gar nicht!“ war nur eine von mehreren Reaktionen die uns von Elternseite erreichte. Wow, das war echt super! Ziel erreicht, könnte man da doch glatt sagen! 😊 Doch was war das, was wir da so eindrücklich erspüren durften? Es war nichts anderes als Jesus Versprechen: „Hey, ihr braucht keine Angst zu haben – ich bin immer bei euch! Wer an mich glaubt, braucht sich vor nichts zu fürchten!“ Das ist doch einfach genial! Doch wie kam es dann zu einer solchen Ungerechtigkeit, wie konnte der Karfreitag geschehen? Und ihr seht, ruck-zuck waren wir mitten im Palmsonntag! „Der Einzug in Jerusalem“ – wie fröhlich haben die Menschen damals und auch wir Krümel heute den Herrn begrüßt: „Hosianna, Gloria, Herr wir grüßen dich! Du kommst im Namen Gottes her und du kommst auch für mich!“ – so haben alle gesungen und gejubelt! Doch im Hintergrund konnte man schon leise andere Stimmen hören: „Der muss weg!“ Ja, und dann kippte die Geschichte, die Stimmung fast plötzlich – beim letzten Abendmahl! Merkwürdiges tat Jesus (Fußwaschung) und noch Merkwürdigeres sprach Jesus – ihr wisst von was ich rede: Verrat, Tod, Leid, aber auch Versprechen der Auferstehung! Dieses letzte Abendmahl, diese schwere Stimmung aber auch diese Hoffnung – dies alles hat die Krümel so tief beeindruckt, dass man, wie sagt man so schön, „eine Stecknadel hätte fallen hören können“! Und dann mussten wir diese unsagbare Ungerechtigkeit erleben, wie Jesus im Garten Getsemani verhaftet wurde! Nicht nur, dass seine Freunde ihn im Stich ließen und eingeschlafen waren, er unsägliche Angst hatte, ein Engel ihm Trost spendete, ein Freund ihn mit einem Kuss verriet, nein, dass man ihn fesselte – seine Hände fesselten, die doch nur GUTES getan hatten und Soldaten ihn abführten wie einen Schwerverbrecher! Unfassbar und doch ist es geschehen!

Ganz „nebenbei“ haben wir natürlich auch „Weltliches“ erlebt – haben österliches gebastelt und gestaltet, gesungen und….. ganz spontan und mit viel Spaß die „Häschenschule“ (euch bestimmt bekannt - ein sehr alter aber immer noch sehr beliebter Osterbuchklassiker) mit toller Verkleidung gespielt! Ziel war es ein kleines Video zu drehen für die Eltern – die Krümel waren hochmotiviert bei der Sache! Aber …… von jetzt auf nachher war alles anders – nicht nur damals, auch heute! Corona hat uns erwischt! Erzieherinnen, Kinder – niemand blieb verschont und alles lief nur noch auf „Notfallplan“! Und so kam es, dass die Woche vor Ostern nicht wie geplant verlaufen konnte: Natürlich erfuhren die wenigen restlichen Krümel wie die Geschichte weiterging; die Verurteilung, sein schwerer Weg, die Kreuzigung, sein Leid und seine Vergebung und schließlich die Auferstehung! Wieder hat sie das Gehörte tief beeindruckt. Die Gewissheit: mit dem Tod ist nix vorbei! Jesus lebt – er ist da! Kein Stein ist ihm zu schwer – nicht der Stein vor der Grabhöhle, nicht der Stein eurer Ängste, Sorgen, Trauer….! Jesus lebt – er ist da! Das ist die Botschaft, die wir den Krümeln und auch Euch, Ihr lieben Erwachsenen, mitgeben wollen – vor allem jetzt, in diesen besonderen Zeiten.

Natürlich hat der Osterhase trotz aller widrigen Umstände den Weg zu uns gefunden und hat jedem Kind, egal ob anwesend oder nicht, eine kleine Überraschung gebracht – auf diesen Gesellen ist wirklich Verlass! DANKE, lieber guter Osterhase! Und DANKE, dass Du uns Deine Spuren auf der Schauenburg hast verfolgen lassen! Das hat mächtig Spaß gemacht! Gleich nach dem Osterfest sind wir raufmarschiert – bei strahlendem Sonnenschein und mit bester Laune!

Jetzt freuen wir uns schon auf die nächsten Krümel-Abenteuer und grüßen alle Leser recht herzlich!

Krümel - Fasching | 2022

„Narri, Narro – die Krümel, die sin doo!!!“

Lautstark war er zu hören, unser „Fastnachts-Krümel-Ruf“!

Unsere Fastnachtsparty konnte beginnen und sie war mal wieder laut, lustig, bunt, spannend, anstrengend, witzig, turbulent – also ganz so, wie die Fastnacht eben sein soll! Fledermäuse, Prinzessinnen, Räuber, Bauarbeiter, Nils Holgersson und sein bester Freund die Gans Martin, Ninja, Pippi Langstrumpf, Pferd, Pirat, Cowboy – alle waren gekommen und alle wollten nur Eines: PARTY!!!!!! Aber zuerst mussten wir uns natürlich stärken – nicht nur mit „Gesundem“😊! Neben „Tanzalarm“, Kostümshow, Spielen …….haben wir dann auch noch die Popcorn-Maschine ausgepackt – war das eine Gaudi!

Aber wieso wird das Leckere in so kleine vorbereitete Tüten abgepackt - auf denen auch noch steht: „Hexen–Kino“? Na, ganz einfach – Kino gab es auch noch! Natürlich ganz auf Krümel-Art! Irgendwann klopfte es nämlich unheimlich laut an unserer Tür (sonst hätten die Krümel nix gehört) und herein kam die Hexe Ludmilla! Was für eine Überraschung! Sie war eigentlich unterwegs in den Dossenheimer Hexenwald, aber weil sie uns Krümel so lustig gehört und gesehen hat (etwa durch den Schornstein?) ist sie ganz spontan bei uns eingekehrt! Super war das! Und stellt euch vor, sie hat uns eine total spannende und witzige Geschichte von der Schussel-Hexe erzählt. Warum diese so heißt – na, denkt mal nach! Klar, sie ist wahnsinnig schusselig und vergisst doch glatt ständig Wörter, wenn sie ihre Hexensprüche sagen will! Dass das nicht unbedingt vorteilhaft für sie ist, das könnt ihr euch bestimmt vorstellen! Das Ganze sorgt für einigen Tumult und für ständiges Gekicher der alten Hexen! Bis…..ja, bis der Riese auftaucht!

Wow, da war was los – ganz schön aufregend! Toll war, dass die Ludmilla uns auch noch Kamishibai-Bilder gezeigt hat. Ist schon klasse, was so ne Hexe alles kann! Und dabei wurde natürlich das Hexen-Kino-Popcorn gefuttert (völlig ohne Zucker und doch soooo lecker😊)

Schnell war er rum, der Vormittag – schön war`s, aber erschöpft waren wir alle. Ein gutes Erschöpftsein, das uns aber nicht davon abhielt den restlichen Tag noch ausreichend zu genießen!

„Narri, Narro – die Krümel, die woan doo!“ (Odder wie ma dess schreibt😊 )

Die Adventszeit bei den Krümeln | 2021

EINER FÜR ALLE UND ALLE FÜR EINEN!

Die Adventszeit ist ja bekanntlich eine Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf das große Weihnachtsfest. Diese außergewöhnliche Zeit ist geprägt von Aufregung und Vorfreude bei den Kindern und oftmals hektischen Momenten bei den Erwachsenen. So ist es uns Krümeln immer ganz besonders wichtig, die Zeit im Kiga atmosphärisch zu gestalten - mit passender Literatur, musikalischer Begleitung und jeder Menge geheimnisvoller Aktivität!

Jeden Morgen im Morgenkreis hat uns darum, nach unserem Adventslied und bei immer heller scheinendem Kerzenlicht, das Buch „Marias kleiner Esel“ mit auf den Weg nach Bethlehem genommen. Hier durften wir von Maria erfahren, wie wichtig es ist, sich nicht vom äußeren Eindruck täuschen zu lassen: Maria hat als einzige erkannt, was in dem struppigen, faulen und bockigem Esel in Wirklichkeit steckt! Und sie hat uns gelehrt, dass wir Vertrauen haben dürfen, vertrauen darauf, dass Gott uns nicht im Stich lässt! Immer wieder hat Gottes Engel den Esel durch die gefährlichsten Situationen geführt und somit dafür gesorgt, dass sie wohlbehalten in Bethlehem ankommen konnten und das erste Weihnachtsfest mit all seinem wunderbaren und göttlichen Glanz gefeiert werden konnte. Um all diese phantastischen Eindrücke nicht zu vergessen, haben viele Krümel mit der Laubsäge „Marias kleiner Esel“ ausgesägt und auf einen Ständer gestellt – von dort kann er nun dafür sorgen, dass diese Geschichte auch nach über 2000 Jahren im immer bunter werdenden Weihnachtstrubel, nicht in Vergessenheit gerät!

In unserem täglichen Mittagskreis ging es dann um ein ganz anderes aber nicht weniger spannendes Buch – „Wanda und ihr Engel“! Hier konnten wir die Weihnachtsgeschichte auf sehr weltliche Weise erleben und wurden mitgenommen zu Wanda, ihren Eltern und Großeltern, die gemeinsam auf einem idyllischen Bauernhof leben! Ausgerechnet dort, unter Wandas Fenster muss ein kleiner Engel „notlanden“ und sorgt somit für so manche rätselhafte und vor allen Dingen spannende Geschehnisse! Dass Wandas Mama ein Kind erwartet, welches dann zu Weihnachten geboren wird – was für ein Zufall, welch ein Zauber!

Dass uns täglich der Adventskalender beschäftigt hat, muss ich ja eigentlich nicht erwähnen! Adventskranz, Adventskalender – da hat sich der Herr Wichern etwas ausgedacht, was nicht nur die Kinder vor sooooo vielen Jahren im „Rauen Haus“ in Hamburg erfreut und die Wartezeit verkürzt hat, nein – immer noch aktuell, immer noch spannend (auch die Geschichte die dahinter steckt)!

Ein ganz anderes Buch, das Bilderbuch „Ein kleines Stück vom Glück“ hat uns dazu motiviert ein ganz besonderes Geschenk für die Eltern zu zaubern: an der Nähmaschine und mit jeder Menge Spaß! Es ist wirklich erstaunlich, mit welch kreativen Ideen man so manch kurzes Bein verlängern kann, damit der Fuß bis zum Pedal reicht: Kreativität und ein gutes Miteinander haben sich hier wieder bestätigt – wie schon bei den Musketieren, gilt auch bei uns Krümeln ganz besonders der Spruch: „EINER FÜR ALLE UND ALLE FÜR EINEN!“😊

Von einer ganz besonderen Aktion möchte ich euch noch erzählen - dem Weihnachtsbaum für die Tiere! Wir Krümel sind ja bekanntlich gerne im Wald unterwegs. Also liegt es natürlich nahe, dass wir in dieser ganz besonderen Zeit, auch an unsere Freunde im Wald denken! Bepackt mit jeder Menge „Futter“ sind wir losmarschiert um Bäume zu schmücken: mit Apfelscheiben, Vogelfutter, Karottenstücke…….! Fröhlich haben wir dabei das Lied „Ein Weihnachtsbaum für die Tiere“ geträllert und sind uns sicher, dass die Tiere sich über diese kleine Weihnachtsgabe bestimmt freuen werden – spätestens dann, wenn wieder Ruhe in ihrem Revier eingekehrt ist!

Noch soooo vieles könnte ich berichten: Basteleien, gemeinsames Singen, gemütliches Vorlesen, spannender Nikolausbesuch, leckeres Plätzchenessen, wunderbares Gedichtlernen (Rainer Maria Rilke ist uns Krümeln kein Unbekannter) und vieles mehr - all das was diese Zeit so besonders macht und was uns auch Corona nicht nehmen kann!

Nun wünschen wir allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, bleibt gesund - Eure Krümel!

Die Martinsfeier der Krümel | 2021

„Ein bisschen so wie Martin………..!“

Heute hat uns in der Krümel-Gruppe ein Bettler besucht, der uns eine ganz schön spannende Geschichte erzählt hat!

Er hat uns davon erzählt, wie es ihm so geht – ohne Arbeit, Geld und Wohnung! Davon, wie die Menschen mit ihm umgehen – ihn beschimpfen, bespucken oder ihn, was gar nicht weniger schlimm ist, einfach nicht beachten! Davon, wie es sich anfühlt so leben zu müssen! Aber auch davon, was er in einer eisigkalten Nacht mal erleben durfte: wie ein Soldat ihm geholfen hat und was aus diesem Soldaten später geworden ist!

Dieser Bettler hatte doch tatsächlich, wir haben das ganz genau gesehen, immer noch dieses Stück von einem roten Mantel umhängen! Und stellt euch vor, das hat er dann sogar mit uns Krümeln geteilt!

Dabei hat er uns was super-wichtiges erklärt: Ein bisschen so wie Martin, sollen wir alle sein – uns umeinander kümmern, füreinander da sein! Ja, und dieses kleine rote Mantelstück soll uns nun stets daran erinnern! Wie gesagt, das alles geschah am Vormittag.

Am späten Nachmittag, als es draußen schon dunkel wurde, haben wir Krümel uns noch einmal in unserer Gruppe getroffen – ohne Eltern, das war ganz schön aufregend! Bei Kerzenschein durften wir eine super-spannende Geschichte erleben. Die handelte natürlich auch von einem Licht. Ein Licht, das die Angst nimmt: „Ich hab ein Licht und fürcht mich nicht!“, heißt es da so schön.

Ganz klar, dass wir das danach noch ganz praktisch umgesetzt haben und mit unseren Laternen losgezogen sind! Den Menschen ein Licht sein, so wie Martin damals, das hat uns richtig Spaß gemacht.

Geendet hat dieser tolle Abend dann vor unserer wunderbaren Kirche. Dort hat uns ein Lichterkreis aus unzähligen Kerzen empfangen – um den haben wir uns mit unseren Laternen gestellt und nochmals kräftig gesungen. Bestimmt haben wir damit ganz schön vielen Menschen in der Nachbarschaft eine Freude gemacht, Licht gebracht – ein bisschen so wie Martin!

Und natürlich gab es zum Abschluss noch eine kleine, rot eingepackte Überraschung - bevor dann die Eltern zum Abholen kamen: Lebkuchen – lecker!!!!!

Schön war`s unser kleines Martinsfest!